Traditionell sind Medieninhalte an ein substantielles Trägermedium gebunden. Sie kennen das: Texte wurden auf Papier gedruckt, Musik auf Tapes oder CDs gespeichert und Filme wurden auf Zelluloid belichtet. Diese Kopplung führt dazu, dass unter Medienprodukten eine Kombination aus publizistischen Inhalten und materiellen Hilfsmitteln zu deren Speicherung bzw. Verbreitung verstanden wird.

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Google News: Die Desintegration der Zeitung

Die obige Abbildung zeigt schon, dass durch die Digitalisierung, d.h. durch den Übergang von analoger zu digitaler Produktion, Speicherung und Distribution von Medieninhalten, gilt die starre Beziehung zwischen Inhalt und Trägermedium heute nicht mehr ohne weiteres. Heute sind Medienunternehmen bemüht, ihre Inhalte medienübergreifend zu produzieren und zu vermarkten. Denken Sie zum Beispiel an die crossmediale Berichterstattung der Welt-Gruppe, bei der die Nachrichten nicht nur über die klassische Tageszeitung, sondern zusätzlich auch über die eigene Onlineplattform, mobile Applikationen für Smartphones sowie Hörfunkbeiträge ihre Leser bzw. Nutzer erreichen. Diese zunehmende Trennung von Inhalt und Trägermedium wird als Desintegration bezeichnet.

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Google News: Die Desintegration der Zeitung

Vor dem Hintergrund dieser Desintegration befasst sich das Modul Digital-Medienwirtschaft mit digitalem Management und digitaler Wertschöpfung sowie dem Online- und Social-Media-Marketing in Medienunternehmen und durch neue medienun-
ternehmerische Akteure wie zum Beispiel YouTubern oder Instagrammern.

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Mit YouTube Geld verdienen? Wie funktioniert das? Wie sehen die größeren Zusammenhänge aus?

Wenn Sie das Modul Digital-Medienwirtschaft absolviert haben, werden Sie wissen, wie und warum sich heute wirtschaftliche Strukturen und Wertschöpfungsnetzwerke der Medienbranche verändern. Dazu gehören:

  1. Konvergenzphänomene wie Crossmediale Content-Produktion
  2. Strategien neuer Medienplattformen wie YouTube, Twitch oder Soundcloud
  3. Formate und Wertschöpfungsnetzwerke von YouTubern

Außerdem sind Sie durch wissenschftliche Projektarbeit praktisch auf die Anfertigung Ihrer Bachelor-Arbeit vorbereitet. Dazu gehören

  1. Wissenschaftliche Quellenarbeit
  2. Entwicklung relevanter Forschungsfragen & Designs
  3. Auswahl und Durchführung einer wissenschaftlichen Methode
  4. Auswertung und Anfertigung einer wissenschaftlichen Hausarbeit
  5. Thematische Anknüpfungspunkte für Ihre Bachelorarbeit
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