Professor Petzold gab uns die Möglichkeit sein Modul „Grundlagen des Medienmanagments“ mit dem Besuch einer passenden Veranstaltung zu beenden. Daraufhin entschieden wir, das Event „Design Thinking“ by Google in der Factory Berlin zu besuchen. Durch das Event wurden wir von drei Google Lab Facilitators geführt, wobei das Publikum in der zweistündigen, interaktiven Veranstaltung viele Tipps darüber an die Hand bekam, wie es seine Projekte kreativer und erfolgreicher entwickeln kann.

Präsentiert wurde, wie Google an Projekten arbeitet und dass es dort in Ordnung ist, eine Idee in den Sand zu setzen, wenn es an der Zeit ist sie los zu lassen. Projektgruppen werden unter gewissen Umständen sogar dafür belohnt, ihr Projekt zu beenden, damit sie an anderen, Ideen weiterarbeiten können die mehr Erfolg versprechen.

„We encourage you to quit your projects celebrate failure as a success“

Darüber hinaus wurden die Strategien dargelegt, mit denen Google arbeitet. Arbeiten soll laut dem Internetunternehmen etwas angenehmes, herausforderndes und auch spannendes sein. Google arbeitet daran, dass seine Angestellten gerne ins Büro kommen, weshalb dort ‚Zuhören‘ groß geschrieben wird. Denn nur durch Zuhören könne man herausfinden, was eine Person braucht, um glücklich zu sein. Diesen Tipp haben uns auch die Lab Facilitators weitergegeben.

Wenn du ein Start-up erfolgreich machen willst, dann musst du viel zuhören. Hör dir genau an was deine Zielgruppe will. Fokussiere dich auf den potentiellen Nutzer deines Produkts.

Zusätzlich bekamen wir Tipps, wie ein Produkt am Kunden ausprobiert werden kann, ohne großen Aufwand zu betreiben. Natürlich gibt es da den Prototype, also das Produkt, welches die Aufgabe schon erfüllt, aber noch eine sehr vereinfachte Version des endgültigen Produkts ist.

Das ‚Minimum Viable Product‘ kann jedoch noch kleiner sein: McDonalds hatte vor ein paar Jahren die Idee, McSpaghetti ins Menü aufzunehmen, doch bevor sie wirklich in den Restaurants erhältlich waren, wurde die Nachfrage erforscht. In McDonalds Restaurants wurden McSpaghetti auf den Displays angezeigt, doch falls ein Kunde danach fragte wurde damit geantwortet, dass sie leider ausverkauft seien. So konnte festgestellt werden, wie hoch die Nachfrage ist ohne Verlust zu machen.

Diese Strategie nennt sich „Fake it or make it!“

Tatsächlich wurden die McSpaghetti nur in einem Restaurant in Amerika übernommen.

Die Veranstaltung war sehr interessant, gut aufgebaut und wir haben viel Neues dazu gelernt. Wir kommen gerne wieder!

von Viktoria Stettler und Kimberly Paunovic

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